Neue Öffnungszeiten Kundenbüro ab 01.06.2022

Liebe Kunden und Besucher,

bitte beachten Sie, dass sich zum 01.06.2022 die Öffnungszeiten unseres Kundenbüros ändern!

Unser Kundenbüro-Team steht Ihnen ab Juni zu folgenden Service-Zeiten zur Verfügung und freut sich auf Ihren persönlichen Besuch vor Ort:

Montag            09.00 bis 14.00 Uhr
Dienstag          14.00 bis 17.00 Uhr
Mittwoch         09.00 bis 12.00 Uhr
Donnerstag     14.00 bis 17.00 Uhr
Freitag              09.00 bis 12.00 Uhr

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ENERGIE EINSPAREN MIT INFRAROTTHERMOGRAFIE

Energie einzusparen ist sinnvoller und wichtiger denn je. Besonders bei der Heizenergie lässt sich viel einsparen - doch wohin geht die teure Wärme? Mit Infrarotbildern des Hauses werden zuverlässig Wärmeverluste oder Kältebrücken aufgezeigt und Maßnahmen zur Energieeinsparung können effektiv geplant werden. Die Stadtwerke Ilmenau GmbH bietet jetzt in Zusammenarbeit mit dem Dienstleister delta GmbH Leipzig ein umfassendes Infrarot-Thermografie-Paket für 119,- € (inkl. MwSt.) an. Hier finden Sie alle Informationen zum Angebot und ein Bestellformular.

Fragen zur Versorgungssicherheit

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat am 23. Juni 2022 die zweite Stufe des Notfallplans Gas ausgerufen. In einer ausführlichen Pressekonferenz erklärte der Wirtschaftsminister, dass die anhaltend hohen und weiterhin steigenden Gaspreise ebenso wie die reduzierten Gaslieferungen aus Russland der Grund für die Ausrufung der zweiten Stufe im Gasnotfallplan seien. "Gas ist von nun an ein knappes Gut in Deutschland" führte der Minister aus und rief alle Bürgerinnen und Bürger in Deutschland dazu auf, bereits jetzt, drei Monate vor Beginn der Heizperiode, Gas einzusparen.

Wie ist die aktuelle Situation?

Insgesamt gibt es drei Stufen im Notfallplan Gas: Die Frühwarnstufe, die Alarmstufe, die nun seit dem 23.6.22 in Deutschland gilt, und die Notfallstufe, die mit den aktuellen Bemühungen möglichst vermieden werden soll.

Die aktuelle Alarmstufe wurde ausgerufen, weil eine Störung der Gasversorgung oder eine außergewöhnlich hohe Nachfrage nach Gas vorliegt, die zu einer erheblichen Verschlechterung der Gasversorgungslage führt. PolitikerInnen und ExpertenInnen sind aber einhellig der Meinung, dass der Markt zurzeit noch in der Lage ist, diese Störung alleine zu bewältigen. Allerdings gibt die Alarmstufe der Politik die Möglichkeit, den §24 des Gesetzes zur Sicherung der Energieversorgung (Energiesicherungsgesetz) in Kraft treten zu lassen. Danach haben bei erheblicher Reduzierung der Gesamtgasimportmengen nach Deutschland, „alle hiervon betroffenen Energieversorgungsunternehmen entlang der Lieferkette das Recht, ihre Gaspreise gegenüber ihren Kunden auf ein angemessenes Niveau anzupassen.“ Bisher ist das noch nicht der Fall und verlangt die Zustimmung der Bundesnetzagentur.

Derzeit gibt es in Deutschland noch keine Gasknappheit: Die Füllstände der Gasspeicher liegen bei ca. 60 % und steigen täglich weiter. Um dem Winter begegnen zu können, wird allerdings ein Füllstand von 90 % benötigt und das soll mit der aktuellen Alarmstufe erreicht werden. Jede Kilowattstunde, die jetzt eingespart wird, ist eine mehr, die im Winter zur Verfügung steht. So ist bereits eine Nutzung von Erdgas zur Herstellung von Strom mit Strafen belegt.

Unbedingt vermeiden: die Notfallstufe

Sollten die Gasmengen in den Speichern und die Gaslieferungen aus anderen Lieferquellen wie Belgien, Frankreich, Norwegen und US-amerikanisches LNG-Gas nicht ausreichen, um den Bedarf im kommenden Winter zu decken, kann die dritte und letzte Stufe ausgerufen werden, die Notfallstufe. Dann werden "nicht-marktbasierte Maßnahmen ergriffen" - der Staat greift also ein. In diesem Falle müsste die Bundesnetzagentur als "Bundeslastverteiler" eingreifen und die Verteilung des verknappten Gases übernehmen. Bestimmte Verbrauchergruppen wie Haushalte oder soziale Einrichtungen wie Krankenhäuser, zählen zu den besonders geschützten Verbrauchern – ihre Versorgung hat Priorität. Industrielle und gewerbliche Verbraucher hingegen müssten dann schlimmstenfalls mit Abschaltungen rechnen. Da diese Einschränkungen zu Kurzarbeit und zu einer erheblichen Schädigung unseres Wirtschaftssystems führen könnten, gilt es die Notfallstufe unbedingt zu vermeiden.

Was können wir tun?

Die ausgerufene Alarmstufe beim Gas-Notfallplan soll verhindern, dass es zu Beginn der Heizperiode zu einer Unterversorgung kommt: ExpertInnen gehen davon aus, dass eine Gaseinsparung von 10 – 20 % über alle Sektoren Haushalt, Gewerbe und Industrie hinweg, zusammen mit den erfolgreichen Bemühungen der Bundesregierung, vermehrt Erdgas aus anderen Lieferquellen zu beschaffen, zur Unabhängigkeit von russischen Gasimporten führt. Dabei sind die verlangten 10 – 20 % Einsparung im Haushaltsbereich tatsächlich erreichbar, ohne dass wir erheblich auf Wohn- und Lebenskomfort verzichten müssten: Ein hydraulischer Heizungsabgleich, der die Heizanlage auf die Wohnsituation optimiert, kann allein schon bis zu 15 % Energieeinsparung beim Heizen bringen. Das Absenken der Raumtemperatur um 1 Grad Celsius spart etwa 6 %. Ungedämmte Heizleitungen in unbeheizten Räumen, z.B. im Keller, können mit leicht erhältlichen Dämmmaterialien auch von Hobbyheimwerkern gegen Wärmeverlust gedämmt werden und geschlossene Vorhänge oder Rollläden verhindern zusätzlich Wärmeverlust in der Nacht über die Fenster. Um größere Sanierungsmaßnahmen zu planen, empfiehlt sich eine gründliche Planung z.B. anhand von Infrarotthermografie-Aufnahmen des Hauses, die Wärmeverluste sichtbar machen. Ein Infrarotpaket mit Sanierungstipps bietet die Stadtwerke Ilmenau GmbH in diesem Winter für 119,- € (inkl. MwSt.) an. Weitere Energiespartipps finden Sie im Internet, bei Verbraucherzentralen und hier auf unserer Webseite.

Keine Abhilfe schaffen hingegen elektrische Heizlüfter und sogenannte „Öl-Radiatoren“, die mit Strom betrieben werden. Sie sind echte Energieverschwender und benötigen dann Strom, wenn im Winter erneuerbare Energien eher knapp sind. Außerdem droht bei vermehrter Nutzung dieser vermeintlichen Alternative eine Netzüberlastung, die alle Verbraucher betrifft. Vielmehr hilft es, auch beim Strom sparsam zu sein, damit nicht zusätzlich fossile Brennstoffe zur Stromerzeugung herangezogen werden müssen, die anderweitig, z.B. in großen Heizkraftwerken, viel dringender benötigt werden.

Müssen wir frieren?

Nein! Haushalte gehören zu den besonders geschützten Verbrauchern und werden auch weiterhin sicher mit Erdgas versorgt. Wie sich die Preise entwickeln werden, kann derzeit niemand vorhersehen. Allerdings ist eines sicher: Je mehr wir alle gemeinsam einsparen, desto unabhängiger sind wir im kommenden Winter und desto weniger werden die Preise für alle Energiearten ansteigen.

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